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Richtlinien


Auf der Grundlage der am INL gemachten Erfahrungen – erwachsenes Publikum, Kursrhythmus – schlagen die Abteilungen für Luxemburgisch, Französisch, Deutsch und Englisch eine Einteilung in Zwischenstufen für die Niveaus A1, A2, B1 und B2 vor. Dies ermöglicht es, die vom GER für den Erwerb jedes Niveaus vorgesehene Stundenzahl einzuhalten und einen zielgerichteten Unterricht zu gewährleisten, der die Lernenden in jeder Phase ihres Lernprozesses begleitet und es ihnen ermöglicht, das Gelernte zu verarbeiten.

Da der GER keine Zwischenstufen vorsieht, hat eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe mit dem Namen „Carré des langues“ Richtlinien und Tests für diese Stufen erarbeitet. Diese Materialien zielen darauf ab, mehr Kohärenz zwischen den verschiedenen Klassen einer Stufe oder verschiedener Stufen zu erreichen und mehr Homogenität innerhalb desselben Klassenverbands zu gewährleisten. Sie sind auch die Grundlage für die Syllabi, auf die sich die verschiedenen INL-Kurse stützen.

Die fünf vom GER definierten Kategorien werden übernommen (Hörverstehen, Leseverstehen, zusammenhängendes Sprechen, interaktives Sprechen, Schreiben).

Für jedes Zwischenniveau werden aufgeführt:

  • die Fertigkeiten.
  • Sprechakte oder kommunikative Inhalte, die erworben werden müssen, um die jeweiligen Aufgaben zu bewältigen.
  • verschiedene Arten von Medien, authentische oder didaktisierte Medien, die für jedes mittlere Kompetenzniveau genutzt werden können (eine umfassende Liste, deren Ziel es nicht ist, die Sprache „einzufrieren“, sondern einen zusätzlichen Hinweis auf das Niveau zu geben).
  • verschiedene Vorschläge für „Aufgaben“ (bei denen mehrere Fertigkeiten und Sprechakte zum Einsatz kommen).